ERLEBEN DER ANDERSARTIGKEIT IM EIGENEN KREIS

17. November 2017;

"...kennst du denn auch jemanden aus einer geflüchteten Familie?" wurden die Kinder und Jugendlichen am Wochenende, von den erfahrenen Referenten Miriam Sikaala und Farhat Dawood in Jünkerath's urig gelegener Bildungsstätte gefragt.  Die Kolpingfamilie Köln-Rund um Immendorf, lud Einzelpersonen, Paare und Familien vom 06.-08.10.2017 zu einem lebendigen Einblick in die Welt der geflüchteten Menschen und der aufnehmenden Gesellschaften ein.

 

Es wurden viele Fragen gestellt, welche die Referenten auf Grund ihres reichhaltigen Repertoires und ihrer unterschiedlichen Herkunft, aus Deutschland und Syrien stammend, auf anschauliche und differenzierte Art und Weise beantworteten. So gab es u.a. neben Flip Chart, Fotos, Weltkarten und informativen Filmen, Rollenspiele und Selbsterfahrungsübungen.

 

Innovativ fragten die Referenten gelegentlich die Teilnehmer nach ihren Gedanken und Ansichten. Durch Antworten und Beiträge ausgelöst wurde über gesellschaftliche Werte und Normen, über politische Machenschaften und wirtschaftliche Interessen diskutiert. Es wurde darüber hinaus angeregt, auch im Zusammenhang der Integration geflüchteter Menschen über globale Zusammenhänge nachzudenken.

 

Die geglückte Kunst des Seminars war, ein so umfassendes Thema wie das der aktuellen Integrationsproblematik als gewinnbringendes, inspirierendes Wochenende erlebbar zu machen.

Gemeinsam mit jüngeren und reiferen Menschen unterschiedlicher Lebensumstände, dennoch individuell und somit altersadäquat, -die Andersartigkeit jeden Menschens aufweisend -, gelang es den Referenten überzeugende Anstöße anzubieten.

 

 Kulinarisch ergänzend wurde den Teilnehmern am Samstagnachmittag das Projekt „Eine-Welt- Dinner“ des Internationalen Kolpingwerkes vorgestellt und in diesem Sinne das gemeinsame Abendessen vorbereitet.

  

Das Wochenende, welches von Respekt und wohlwollendem Umgang geprägt war, wurde mit einem nachhaltig beeindruckenden Gottesdienst in der Klosterkirche, abgerundet.

 

Christiana Herweg, Teilnehmerin

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